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Aktienfonds und Mischfonds:
Der Hauptanteil des Kapitals wird zur Investition in Aktien herangezogen, wobei diese in der Regel breit gefächert und möglichst tagesaktuell gewählt werden. Diese Vorgehensweise kompensiert mögliche Verluste einer speziellen Aktie und hält den Gesamtgewinn des Fonds auf einem relativ stabilen Level. Kleinere Anleger profitieren im Verband mit Anderen zudem von besseren Investitionsmöglichkeiten aufgrund des insgesamt höheren Kapitals. Als langfristige Strategie bieten Aktienfonds relativ hohe Renditechancen bei einem mittleren Risiko. Erfolgt die Investition nicht ausschließlich in Aktien, sondern gleichzeitig auch in verzinsliche Wertpapiere und eventuell in Immobilien so spricht man von sogenannten Mischfonds. Diese weisen im Großen und Ganzen die gleichen Merkmale wie Aktienfonds auf, beinhalten jedoch einen etwas geringeren Risikofaktor.
Rentenfonds:
Die Erträge basieren in diesem Fall überwiegend auf Zinsen anstatt auf Gewinnen und sind auf die großflächige Investition in meist festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen und Obligationen zurückzuführen. Im Rahmen einer mittelfristigen Anlage ergibt sich daraus eine Kombination, die mit einem relativ kleinen Risiko und mittelmäßigen Renditechancen aufwartet.
Hedgefonds:
Diese langfristige Investitionsmöglichkeit ist in Bezug auf die Art der Anlage äußerst offen konzipiert. Grundsätzlich wird Kapital in annähernd alle Bereiche abgeführt, die Renditechancen beinhalten von Aktien bis hin zu Immobilien. Aufgrund dieser Tatsache und wegen der Option, das zur Verfügung stehende Vermögen durch die Aufnahme eines Kredits oder andere Maßnahmen zu erhöhen, weisen Hedgefonds nicht selten starke Schwankungen auf und beinhaltet somit ein relativ großes Risiko für Anleger.
Geldmarktfonds:
Die Investition erfolgt hierbei in Bankguthaben, Wertpapiere und Darlehen mit einer maximalen Laufzeit beziehungsweise einem bleibenden Zinssatz von 12 Monaten. Da Geldmarktfonds eine hohe Stabilität besitzen und praktisch täglich gekündigt werden können, der Anleger also weiterhin flexibel auf sein Kapital zugreifen kann, sind sie prädestiniert für eine kurzfristige Strategie. Durch die Investition im Verbund und ein damit höheres Vermögen profitiert jeder Anteilseigner von attraktiveren Renditen, allerdings sollten diese auch nicht überschätz werden. Ein kleineres Risiko bedeutet in der Regel insgesamt kleinere Renditen.
Dachfonds:
Darunter versteht man die Königsdisziplin der Investmentfonds, denn das Risiko wird durch eine einfache Taktik doppelt minimiert: Anstatt Kapital in Aktien oder Wertpapiere fließen zu lassen investieren Dachfonds in sogenannte Zielfonds, sprich unternehmenseigene oder fremde Investmentfonds. Die Renditeaussichten und das Risiko dieser eher langfristigen Anlageform halten sich die Waage und bewegen sich im Mittelfeld.
Immobilienfonds:
Je nachdem, ob es sich um geschlossene oder offene Immobilienfonds handelt, wird Kapital in einzelne oder mehrere Objekte investiert und der Anleger erhält entsprechend seiner Einlage eine prozentuale Beteiligung am Sondervermögen beziehungsweise ein zeitlich beschränktes prozentuales Eigentumsrecht. Beide Varianten sind auf eine langfristige Investition ausgelegt und bieten attraktive Renditeaussichten. Während offene Fonds als relativ stabil gelten, warten geschlossene Fonds allerdings mit einem beträchtlichen Risiko auf.
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