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Alternative Investments

Während Aktien- oder Rentenfonds zu den herkömmlichen Anlageformen gezählt werden, gelten Immobilieninvestments sowie Private-Equity, Hedgefonds und Rohstoff-Kapitalanlagen als sogenannte Alternative Investments. Die Zuordnung von finanziellen Einlagen unter diese Kategorie erfolgt dabei aufgrund zweier entscheidender Charakteristika, die relativ eindeutig deren Natur erfassen: Zunächst einmal zeichnen sich die Produkte beziehungsweise Unternehmen als Nutznießer der Gelder durch eine geringe Liquidität aus. Des weiteren besteht insgesamt ein gesteigertes Risiko, das bis zum völligen Verlust des Kapitals reichen kann. Diese beiden Faktoren wiederum sorgen ihrerseits für deutlich höhere Renditechancen.

Als empfehlenswerteste Investmentvariante gilt, bei einer breiten Streuung, bislang konstant die Spekulation auf dem Rohstoffmarkt, wohingegen Experten von Private-Equity eher abraten. Speziell in Bezug auf Venture Capital, also die Investition in Firmen, die sich gerade in der Aufbauphase befinden und deshalb wenig Erfahrung sowie eine kaum gefestigte Marktposition mitbringen, lässt sich nämlich nur schwerlich eine Prognose erstellen. Die Entwicklung könnte sich natürlich positiv vollziehen und somit zu hohen Renditen führen. Anderseits stellt sich eine negative Entwicklung, die vermutlich den gänzlichen Wertverlust der Anlage nach sich ziehen würde, meist als ebenso wahrscheinlich dar. Es gilt stets, genau abzuwägen und alle Faktoren einzukalkulieren.

Alternative Investments sind dabei in erster Linie als langfristige Anlage gedacht, denn in der Regel ist frühestens nach zwei Jahren mit einer Wertsteigerung zu rechnen. Zudem erlauben viele Verträge eine Rückgabe erst nach einem Jahr. Obwohl durch die über längere Dauer platzierte Einlage unter anderem auch Schwankungen auf dem Markt bis zu einem gewissen Grad aufgefangen werden können, sollten mögliche Einbußen in diesem Zusammenhang keinesfalls unterschätzt werden, genauso wenig wie das Risiko eines eventuellen Vertragsbruchs der vermittelnden Intermediäre bei indirekten Investitionen.



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